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Hydrophobierungsmittel: Wie entsteht die hydrophobe Wirkung in zementgebundenen Produkten?

Wie Silikonpulver, Zinkstearat und Calciumstearat die Wasseraufnahme von Feuchtraumprodukten und Dämmputzen senken.

Warum Hydrophobierung?

Erhärteter Zementmörtel ist porös und saugt über seine Kapillaren Wasser auf. Dieses Wasser sprengt ihn bei Frost-Tau-Wechseln, trägt Salze als Ausblühungen an die Oberfläche und bereitet Schimmel und Flecken den Boden. Hydrophobierungsmittel machen die Porenoberflächen hydrophob: Flüssiges Wasser dringt schwer ein, Wasserdampf kommt dagegen weitgehend weiter durch. Der Mörtel bleibt also diffusionsoffen.

Eingesetzte Additive

  • Silikonpulver. Ein silikonbasiertes hydrophobes Additiv in Pulverform. In Dämmputzen, Fugenmörteln und Feuchtraumprodukten verbessert es die wasserabweisende Wirkung spürbar.
  • Zinkstearat. Eine Metallseife. Macht das fertige zementgebundene Produkt wasserabweisend.
  • Calciumstearat. Wirkt ähnlich wie Zinkstearat. Zwischen beiden entscheidet man meist nach dem Verhältnis von Kosten und Leistung.

Wo wird es eingesetzt?

  • WDVS-Mörtel für Putz und Klebung
  • Fugenmörtel
  • Putze und Estriche in Bädern, Küchen und anderen Feuchträumen
  • Abdichtungsmörtel

Worauf zu achten ist

Die Dosierung sollte so gewählt werden, dass Haftung und Festigkeit nicht leiden. Zu viel Additiv kann die Haftung des Mörtels am Untergrund schwächen. Das MSA-Technikteam hilft Ihnen, das passende Additiv und die richtige Dosierung für Ihr Produkt zu finden.

Das passende Produkt wählen wir gemeinsam.

Sagen Sie uns, was Sie herstellen, und wir schlagen das passende Produkt vor.