Styrol-Acrylat-Dispersionen: die Wahl des Bindemittels für Farben und Beschichtungen
Worin sich harte und flexible Styrol-Acrylat-Copolymere unterscheiden und welches zu welcher Beschichtung passt.

Wozu dient das Bindemittel?
Das Bindemittel hält die Farbe auf dem Untergrund, macht aus ihr einen Film und sorgt dafür, dass sie beim Scheuern bleibt, wo sie ist. In wasserbasierten Systemen kommt es als Dispersion: in Wasser verteilte Polymerteilchen. Verdunstet das Wasser, verschmelzen die Teilchen zu einem geschlossenen Film.
Warum Styrol-Acrylat?
Ein Styrol-Acrylat-Copolymer entsteht, wenn Acrylmonomere zusammen mit Styrol polymerisiert werden. Styrol bringt Härte und Wasserbeständigkeit in den Film, der Acrylanteil Flexibilität und UV-Stabilität. Zusammen ergibt das ein Bindemittel, das innen wie außen funktioniert und gut nassabriebbeständig ist.
Hart oder flexibel: welche Form wann?
- Harte Form (MEGAPOL SA 550). Innen- und Außenfarben, Grundierungen und Fensterfaschen, bei denen Oberflächenhärte, Pigmentbindung und Nassabriebbeständigkeit an erster Stelle stehen.
- Flexible Form (MEGAPOL SAF 665). Beschichtungen, die sich mit der Temperatur bewegen, Faschen und Flüssigabdichtungen, bei denen der Film weich und elastisch bleiben muss.
- Zementverträgliche flexible Form (MEGAPOL SAC 740). Zweikomponentige zementäre Abdichtungen, Dachbeschichtungen und Dichtmassen.
Auswahlkriterien
Vier Fragen entscheiden: Kommt das Produkt innen oder außen zum Einsatz, wie stark muss sich der Film dehnen, welche Nassabriebklasse streben Sie an und wo liegt die Kostengrenze? Wenn Sie die passende Form und Dosierung für Ihre Rezeptur festlegen möchten, geht das MSA-Technikteam das gern mit Ihnen durch.
Das passende Produkt wählen wir gemeinsam.
Sagen Sie uns, was Sie herstellen, und wir schlagen das passende Produkt vor.